Gedanken zur Loveparade
[...] Natürlich stellt Rainer Schaller als Personalunion von Veranstalter und Hauptsponsor die Loveparade ein, sie war eine reine Werbeveranstaltung für sein Unternehmen McFit und der positive Imagetransfer für den Körperkultdiscounter dürfte sich wohl vorerst erledigt haben. Und natürlich ist die Loveparade, wie sie hier stattfand, nicht näherungsweise zu verwechseln mit dem tatsächlichen Berliner Rave-Festival, sondern eine seicht-vulgäre Freiluft-Massenparty mit Klingelkirmestechnomusik für die breite Masse, eine feiste und fratzenhafte Parodie dessen, worum es am Anfang mal ging. Berechenbar wie leicht vulgär ist dabei Matthias Roeinghs (Dr. Mottes) Seitenhieb auf Schaller, der ihm ja «seine» Loveparade komplett abgekauft hat. [...]
Dem Ganzen ist nichts mehr hinzuzufügen. Glücklicherweise rege ich mich über die Berichterstattung deutscher Medien bei solchen Vorfällen nicht mehr auf. Gefunden bei hdschellnack.de und sehr lesenswert.
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